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Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörgeräte-Akustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2019; 58 (2) 50–56 – Grundmann/Plotz/Radeloff/Schulze/Meis

Psychometry and test of a questionnaire tool for evaluating the patients’ Health related Quality of Life in the realm of bimodal hearing system supply


Psychometrie und Testung einer Fragebogenbatterie für die Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität im Bereich der bimodalen Hörsystemversorgung

 

Mareike Grundmann1,Karsten Plotz2,Andreas Radeloff3,Gisela Schulze1 and Markus Meis4, 5
1 Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Universität Oldenburg; 2 Medizinisches Versorgungszentrum Oldenburg und Jade Hochschule Oldenburg; 3 Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Evangelischen Krankenhaus, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; 4 Hörzentrum Oldenburg GmbH, Oldenburg, Germany; 5 Excellence Centre for Hearing Research, Oldenburg, Germany

 

Abstract: The benefit assessment of hearing systems is usually carried out by determining clinically relevant para­meters, such as speech comprehension in noise. In addition to such parameters addressing efficacy, the assessment of everyday benefits by means of questionnaires on health­related quality of life (HrQoL) is of increasing relevance reflecting effectiveness over time. To assess the benefit of hearing systems over time, the questionnaires must be suitable to demonstrate sensitivity to change. Sensitivity to change was tested comparatively across a range of generic and hearing­specific questionnaires with N = 40 bimodal patients (average age M = 64.7 years), who switched from bilateral hearing aid (HA) provision to a bimodal supply (HA and cochlear implant (CI)). The subjects answered 166 items of a large questionnaire battery at four measuring time points (before implantation and three to nine months after implantation). For some of the questionnaire scales it was shown, that these were change sensitive and can be used for evidence­based evaluation in the field of CI and bimodal rehabilitation. Based on this, we selected disease­specific (e.g., HHIE [social scale], SSQ­12) as well as generic scales (e.g., GHSI [gen. subscale]) with moderate to good within effect sizes for a reduced and economic to handle test battery. This test battery seems to be suitable for prospective longitudinal studies to evaluate the patients’ benefit in everyday life to meet different regulatory recommendations.

Keywords: bimodal provision, quality of life, sensitivity to change, longitudinal study

 

Zusammenfassung: Die Nutzenbewertung von Hörsystemen erfolgt in der Regel durch die Bestimmung klinisch rele­vanter Parameter, wie z. B. des Sprachverstehens im Störgeräusch. Neben diesen Parametern zur Wirksamkeit ist die Bewertung des alltäglichen Nutzens mittels Fragebögen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HrQoL) von zunehmender Relevanz und spiegelt die Wirksamkeit im Zeitablauf wieder. Um den Nutzen von Hörsystemen im Verlauf beurteilen zu können, müssen die Fragebögen in der Lage sein, Veränderungen abzubilden. Die Änderungssensitivität wurde vergleichsweise in einer Reihe von generischen und hörspezifischen Fragebögen mit bimodal versorgten Patienten (N = 40, Durchschnittsalter = 64,7 Jahre) getestet, die von einer bilateralen Hörgeräteversorgung (HG) auf eine bimodale Versorgung (HG und Cochlea­Implantat (CI)) gewechselt sind. Die Probanden füllten die Fragebogenbatterie zu vier Messzeitpunkten aus (vor der Implantation und drei bis neun Monate nach der Implantation). Einige der getesteten Skalen zeigten sich als änderungssensitiv, sodass sie für die evidenzbasierte Evaluation im Bereich der CI und bimodalen Rehabilitation verwendet werden können. Darauf aufbauend erfolgte eine Auswahl von krank­heitsspezifischen (z. B. HHIE [Sozialskala], SSQ­12) sowie generischen Skalen (z. B. GHSI [gen. Subskala]) mit mittleren bis guten Wirkungsgraden für eine reduzierte und ökonomisch zu handhabende Testbatterie. Diese Testbatterie scheint für prospektive Längsschnittstudien geeignet zu sein, um den Nutzen für die Patienten im Alltag zu bewerten und verschiedene regulatorische Vorgaben zu erfüllen.

 

Stichwörter: bimodale Versorgung, Lebensqualität, Veränderungssensitivität, Längsschnittstudie


 
Z Audiol 2019; 58 (1) 6–15 – Paluch/Krueger/Hendrikse/Grimm/Hohmann/Meis

Towards Plausibility of Audiovisual Simulations in the Laboratory: Methods and First Results from Subjects with Normal Hearing or with Hearing Impairment


Plausibilität audiovisueller Simulationen im Labor: Methoden und erste Ergebnisse von Probanden mit normalem Hörvermögen oder mit Hörbeeinträchtigung

 

Richard Paluch1, 3, 5, Melanie Krueger1,  5, Maartje M. E. Hendrikse4, 5, Giso Grimm2, 4, 5, Volker Hohmann1, 2, 4, 5 and Markus Meis1,  5
1 Hörzentrum Oldenburg GmbH, Oldenburg, Germany; 2 HörTech gGmbH, Oldenburg, Germany; 3 Department of Social Sciences, University of Oldenburg, Oldenburg, Germany; 4 Department of Medical Physics and Acoustics, University of Oldenburg, Oldenburg, Germany; 5 Cluster of Excellence “Hearing4all”, Oldenburg, Germany

 

Abstract:This study addressed the replication of two everyday life communication conditions: an urban street and a conversation in a cafeteria, in the laboratory using virtual audiovisual environments, and compared subject experience in this audiovisual laboratory environment with the corresponding real-life condition. Experiences were assessed using questionnaires and interviews addressing relevant factors, in particular the general presence, spatial presence, involvement and realism. Data were collected with N = 21 users (51 to 72 yrs.) in two situations (street traffic and cafeteria), using two hearing aid (HA) modes (unaided and omnidirectional HA microphone mode) in seven experienced HA users (EXPU), in seven first-time HA users with hearing impairment (FTU), and in seven age-matched subjects with normal-hearing (NH). Both the questionnaire focusing on as-pects of presence and the interview responses showed that the virtual acoustic replication in the laboratory condition was eva-luated as being plausible compared to the real-life experience, whereas subjects found the visual simulation to be less plausible in terms of visual detail and the presentation of movement.

Keywords: Sense of presence, plausibility, hearing aids, hearing loss, audiovisual environments

 

Zusammenfassung: Diese Studie befasste sich mit der Replikation von zwei alltäglichen Kommunikationsbedingungen. Eine Stadtstraße und eine Unterhaltung in einer Cafeteria wurden im Labor als virtuelle audiovisuelle Umgebungen simuliert und für die Studie verwendet. Verglichen wurde die Erfahrung der Probanden in dieser audiovisuellen Laborumgebung mit entsprechenden realen Alltagsumgebungen. Die Erfahrungen wurden anhand von Fragebögen und Interviews bewertet, die relevante Faktoren, insbesondere die generelle Präsenz, räumliche Präsenz, Einbindung und Realität, berücksichtigten. Erhoben wurden die Daten in zwei Situationen (Straßenverkehr und Mensa) mit N = 21 Probanden im Alter von 51-72 Jahren in Bezug auf zwei Hörgerätemodi (HG) (unversorgt und omni-direktionaler HG-Mikrofonmodus) mit sieben erfahrenen HG-Nutzern (EXPU), sieben erstmaligen HG-Nutzern mit Hörminderung (FTU) und mit sieben gleichaltrigen Probanden mit normalem Hörvermögen (NH). Der Präsenzfragebogen und das Interviewmaterial zeigten, dass die virtuell akustische Replikation im Labor als plausibel im Vergleich zur realen Erfahrung bewertet wurde, während die visuelle Simulation in Bezug auf visuelle Details und Bewegung als weniger plausibel erlebt wurde.

 

Stichwörter: Präsenz, Plausibilität, Hörgeräte, Hörminderung, audiovisuelle Umgebungen


 
Z Audiol 2018; 57 (4) 138-147 – Winkler/Holube

Einfluss des Störgeräusches auf das Sprachverstehen von Einsilbern


Effect of noise on speech recognition of monosyllables

 

Alexandra Winkler und Inga Holube
Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule und Exzellenzcluster „Hearing4All“, Oldenburg

 

Zusammenfassung: In der Hilfsmittelrichtlinie sind die Indikationskriterien für eine Hörgeräteversorgung und deren Verifikation festgelegt. Diese Verifikation sollte im Störschall stattfinden, da insbesondere störgeräuschbehaftete Hörsituationen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung herausfordernd sind. Als mögliches Verfahren bietet sich nach Hilfsmittelrichtlinie u.a. der Freiburger Einsilbertest an. Welches Störgeräusch und welche Lautsprecherdarbietung verwendet werden sollen, ist jedoch in der Hilfsmittelrichtlinie nicht festgelegt. Diese Studie untersuchte, inwiefern das Sprachverstehen von Probanden mit normalem Hörvermögen vom verwendeten Störgeräusch abhängt. Neben dem Freiburger Einsilbertest wurde als Vergleich der Einsilberreimtest nach von Wallenberg und Kollmeier verwendet. Als Störgeräusche wurden jeweils ein aus dem Sprachmaterial generiertes Rau-schen, das CCITT-Rauschen, das ICRA1-Rauschen und das Verdeckungsgeräusch nach DIN 60645-2 bei verschiedenen Signal-Rausch-Abständen aus der Vorne-Richtung dargeboten. Für jeden Sprachtest wurden störgeräuschabhängige Diskriminations-funktionen angepasst und der Signal-Rausch-Abstand für ein Sprachverstehen von 50 % (L50) mit dazugehöriger Steigung bestimmt. Die störgeräuschabhängigen L50-Werte unterschieden sich für jeden Sprachtest signifikant und wiesen einen Unterschied von ca. 6 dB zwischen den beiden Sprachtests auf. Die Verdeckungswirkung der verschiedenen Störgeräusche konnte nur teilweise mit dem Speech Intelligibility Index abgebildet werden. Im Vergleich zu Literaturwerten für die entsprechenden Sprachtests in Ruhe wurde eine höhere Steigung beobachtet. Aufgrund der signifikant unterschiedlichen L50-Werte wird empfohlen, die Hilfsmittelrichtlinie genauer zu formulieren, mindestens jedoch die Angabe des Störgeräusches zu fordern.

Stichwörter: Sprachaudiometrie, Freiburger Einsilbertest, Einsilberreimtest, Störgeräusch, Sprachverständlichkeits-schwelle, Speech Intelligibility Index

 

Abstract: The guidelines for hearing aid treatment include criteria for hearing aid evaluation. Since noisy situations are often very challenging for people with hearing impairment, speech recognition tests in noise are essential. Hearing aid evaluation in noise can be carried out using the Freiburg monosyllabic speech test, but information on which noise is to be applied is missing in the guidelines. Therefore, this study focused on the impact of different noise signals on monosyllabic speech recognition. The Freiburg monosyllabic speech test and the monosyllabic rhyme test of von Wallenberg and Kollmeier were used as speech tests. Speech-shaped noise that had been developed out of the speech material, CCITT, ICRA1 and a noise according to DIN 60645-2 were chosen as noise signals. Both, noise and speech signals, were presented from one loudspeaker in front of the listener at different signal-to-noise-ratios. Noise dependent discrimination functions were fitted and speech recognition thresholds for 50 % correct were estimated for both speech tests. Statistical analysis showed significant difference in speech recognition among the noises. The thresholds for the two speech tests differed by approx. 6 dB. Modelling the measurement outcomes with the Speech Intelligibility Index only partially reflected the influence of the different noises on speech recognition. Compared to literature data for speech tests in quiet, steeper discrimination functions were obtained independently of the different speech tests and noise. Due to significant differences in speech recognition thresholds, the guidelines for hearing-aid treatment should declare more precisely the test conditions or should at least demand to specify the used noise type.

 

Keywords: Speech audiometry, Freiburg monosyllabic speech test, monosyllabic rhyme test, noise, speech recog-nition threshold, Speech Intelligibility Index


 
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© 2020 Zeitschrift für Audiologie / Audiological Acoustics