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Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörgeräte-Akustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2016; 55 (3) 106-113 - Winkler/Holube

Der Freiburger Einsilbertest und die Norm DIN EN ISO 8253-3: Technische Analyse

 

Freiburg monosyllabic speech test and EN ISO 8253-3: Technical analysis

 

Alexandra Winkler und Inga Holube

 

Zusammenfassung: In der DIN EN ISO 8253-3 (2012) sind Mindestanforderungen an die Aufnahme, Validierung und Anwendung von Testmaterialien zur Verwendung in der Sprachaudiometrie beschrieben. Die Entwicklung des Freiburger Einsilbertestes (Hahlbrock 1953) liegt mehr als 60 Jahre und die Neuaufsprache (Brinkmann 1974) mehr als 45 Jahre zurück. Zur damaligen Zeit erfolgte der Vertrieb über Tonbänder, Schallplatten oder Kassetten. In der heutigen Zeit wird das Sprachmaterial computergestützt oder mittels CD dargeboten. Das Audiomaterial wurde bislang noch nicht nach den in der DIN EN ISO 8253-3 (2012) festgelegten technischen Qualitätsanforderungen untersucht. CDs wurden von den Firmen Siemens und Westra erstellt. Beide Digitalisierungen enthalten das Sprachmaterial der Aufnahme von 1969 gemäß DIN 45621-1 (1995a). In dieser Untersuchung werden die Digitalisierungen nach den normativen Vorgaben von DIN 45626-1 (1995b) und DIN EN ISO 8253-3 (2012) analysiert und verglichen. Dazu wurden die Zeitsignale und Frequenzspektren beider CDs, die Zeitintervalle zwischen den Einsilbern und die Pegelverteilungen der Wörter sowie des Kalibriersignals analysiert. Insgesamt konnten sowohl Anforderungen identifiziert werden, die von den Aufnahmen erfüllt werden als auch solche, die nicht erfüllt werden.

 

Schlüsselwörter: Sprachaudiometrie, DIN EN ISO 8253-3, Hörgeräte, Freiburger Einsilbertest

 

Abstract: EN ISO 8253-3 (2012) describes minimum requirements for recording, validation and application of speech material used in audiology. The German Freiburg monosyllabic speech test was developed more than 60 years ago (Hahlbrock 1953) and the currently used recording was created more than 45 years ago (Brinkmann 1974). In the early years, the speech material was distributed by vinyl records or tapes. Nowadays, the speech material is presented from computer hard disc drives or via CDs. An analysis of the audio material based on the technical requirements of EN ISO 8253-3 (2012) was not yet conducted. CDs are provided by the companies Siemens and Westra. Both digitizations are based on the speech material of the recording from 1969 according to the German standard DIN 45621-1 (1995a). This study includes the analysis and comparison of the technical requirements according to DIN 45626-1 (1995b) and EN ISO 8253-3 (2012) for both digitizations. For this purpose, temporal and spectral analyses of both CDs have been conducted. In addition, the time intervals between successive monosyllables and the level distributions of the words as well as the calibration signal were calculated. In conclusion, it turns out that some requirements are met others are not.

 

Keywords: speech audiometry, EN ISO 8253-3, hearing aids, Freiburg monosyllabic speech test

 
Z Audiol 2016; 55 (3) 94-104 - Asan, Balk, Bieber, Hatzenbühler, Heuer, Hillebrandt, Lewin, Lichter

Shedding light on gene therapy as a future treatment for sensory disorders – from gene replacement to optogenetics

 

Gentherapie sensorischer Erkrankungen – zukünftige Behandlungsmöglichkeiten zwischen Genersatz und Optogenetik

 

Asan, Balk, Bieber, Hatzenbühler, Heuer, Hillebrandt, Lewin, Lichter, Oertel, Petkidis, Reichel, Weber, Wicht, Pangrsic, Vogl

 

Abstract: Hearing impairment and blindness are common sensory deficits greatly compromising patients’ quality of life. As yet, there are few – if any – causal therapies for sensorineural disorders of the eye and the ear such that hearing aids, cochlear and retinal implants serve as the most common options for sensory rehabilitation. Recent advances in diagnostics and treatment show great potential and may eventually induce a shift towards causal treatment. The use of viral vectors to either replace a defective gene or introduce a light-sensitive construct is a promising approach for the future treatment of sensory disorders. Both visual and auditory defects can be subdivided into inherited and acquired disorders; therefore, similar approaches could be used in the respective therapies. Gene transfer was used successfully in the treatment of Leber’s congenital amaurosis, a monogenic disease of the retina, in a phase 1 clinical trial. Other pioneering gene therapy studies in animal models indicate that similar approaches will be effective in combating other sensory disorders in the near future. However, in most approaches, further improvements will be necessary before they can safely be applied in the treatment of patients. Our review aims to summarize the upcoming methods and targets in the treatment of hearing and visual impairments.

 

Keywords: gene therapy, optogenetics, cochlear hair cells, retina, ophthalmology, audiology, translational medicine

 

Zusammenfassung: Schwerhörigkeit und Blindheit sind weitverbreitete Sinnesdefizite, welche die Lebensqualität der beeinträchtigten Patienten erheblich einschränken. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es für Erkrankungen an Auge und Ohr nur wenige kausale Behandlungsansätze. Daher bilden Hörgeräte und Cochlea-Implantate nach wie vor die gängigsten Ansätze zur Rehabilitation des Hörens, während die Retinaimplantate dies für das Sehen in weit geringerem Umfang ermöglichen. Die Kombination von modernsten Diagnoseverfahren mit neu entwickelten Therapiemethoden macht nun Hoffnung auf effizientere Behandlungsoptionen. Hierbei könnten zukünftig gentherapeutische Ansätze zum Einsatz kommen, bei denen virale Vektoren dazu verwendet werden, entweder defekte Gene durch funktionsfähige Varianten zu ersetzen, oder Gene welche licht-sensitive Proteine kodieren, in das Zielgewebe einzubringen und diese über optische Prothesen zu stimulieren. Da Erkrankungen des visuellen wie auch des auditorischen Systems erblich bedingt, aber auch erworbener Natur sein können, lassen sich gemeinsame gentherapeutische Konzepte erarbeiten, die eine spezifische und adäquate Behandlung der jeweiligen Krankheit ermöglichen. So wurden vor kurzem die ersten Phase I klinischen Studien unternommen, um die Lebersche kongenitale Amaurose, eine monogene, degenerative Erkrankung der Retina, gentherapeutisch zu behandeln – nach bisherigen Erkenntnissen mit äußerst positivem Befund. Obwohl die Methodik der Genersatztherapie noch in den Kinderschuhen steckt und sowohl Verträglichkeit als auch Langzeiteffizienz noch im Detail getestet werden müssen, geben die Ergebnisse zahlreicher weiterer

Studien an verschiedensten Tiermodellen sensorischer Erkrankungen dennoch Grund zur Hoffnung zukünftig bessere Behandlungserfolge erzielen zu können. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet diese zukunftsträchtigen Therapieansätze im Detail und diskutiert ihre Relevanz für die moderne Behandlung von sensorischen Erkrankungen.

 

Schlüsselwörter: Gentherapie, Optogenetik, cochleäre Haarzellen, Retina, Ophthalmologie, Audiologie, translationelle Medizin

 
Z Audiol 2016; 55 (2) 80-84 – Peter Sickert

Moderner Gehörschutz am Arbeitsplatz und bei Freizeitlärm

 

Modern hearing protectors for workplaces and noisy recreational activities

 

Peter Sickert

 

Fachbereich Persönliche Schutzausrüstungen der DGUV, Sachgebiet Gehörschutz, Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Nürnberg

 

Zusammenfassung: Früher war die Benutzungsquote von Gehörschutz in Firmen eher gering. Heute ist das Schutzbedürfnis gestiegen. Auch wird Gehörschutz oft mit elektronischen Zusatzeinrichtungen zur Kommunikation oder auch zum Hören von Musik kombiniert. Außerdem gibt es Produkte, die Personen mit Hörminderung am Arbeitsplatz die Verständigung erleichtern und so die Weiterbeschäftigung sichern. Dazu zählt Gehörschutz mit pegelabhängiger Dämmung und Schallwiedergabesystem oder Gehörschutz in Kombination mit einem Hörgerät. Außerdem wird Gehörschutz anwendungsorientierter produziert. So gibt es z. B. Gehörschutz für Musiker, für Piloten oder für den Polizeieinsatz. Auch wird Gehörschutz häufig im privaten Bereich verwendet. Verstärkt kommt er ebenfalls an Arbeitsplätzen unter 80 dB(A) zum Einsatz (z. B. im Büro), wo er eine reine Komfortfunktion hat. Großer Wert wird dabei auf die tatsächliche Schutzwirkung, die Kommunikationsfähigkeit und das Hören von Warnsignalen gelegt. Der Beitrag beschreibt die modernen Möglichkeiten der Gehörschutznutzung, die Auswahl und die Methoden der Wirksamkeitskontrolle.

 

Schlüsselwörter: Begrenzung der Lärmexposition, Gehörschutzauswahl, spezielle Einsatzsituationen, Freizeitlärm, spezielle Personengruppen, Wirksamkeitskontrolle

 

Abstract: In the past, the use rate of hearing protection at work places was rather low. This has changed over time and the need for protection has increased. Today, hearing protectors are frequently equipped with additional electronic features to enable communication or listening to music. There are also products for hearing impaired users facilitating communication in working environments and helping them to keep their jobs. Among those are hearing protectors with level-dependent sound attenuation and sound restoration as well as protectors being integrated in hearing aids. Furthermore, hearing protectors are designed more applicationoriented today. Special hearing protectors are available for musicians, pilots or police personnel. Even in the private sector hearing protection is increasingly used. This applies also to work places with noise levels below 80 dB(A) (e.g. offices); here the protectors are used just for comfort reasons. Modern hearing protection concepts are focusing on the actual protection effect, communication abilities and the audibility of warning signals. This paper describes modern hearing protectors and their use, selection criteria and methods to assess the actual effectiveness.

 

Keywords: Limitation of noise exposure, selection of hearing protectors, special applications, noise from recreational activities, special risk groups, effectiveness check

 

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