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Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörgeräte-Akustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2017; 56 (3) 94-102 - Williger/Hannemann

Fernsehverhalten und Fernsehsituation älterer Hörgerätenutzer


Watching TV with hearing aids in old age

 

Bettina Williger und Ronny Hannemann


 Zusammenfassung: Hintergrund und Fragestellung: Fernsehen nimmt einen großen Teil des Alltages älterer

Erwachsener ein, welche eine erhöhte Prävalenz für Hörbeeinträchtigungen wie auch für die Versorgung mit Hörgeräten haben. Gleichzeitig wurde das Fernsehen mit Hörgeräten in vorangegangenen Studien als Hörsituation mit Hörschwierigkeiten identifiziert. Dennoch ist bislang wenig über das Fernsehverhalten und die Fernsehsituation älterer Hörgerätenutzer bekannt. Um den Schwierigkeiten älterer Hörgerätenutzer beim Fernsehen  entgegenwirken zu können, ist es nötig, die Bedingungen, unter denen sie Fernsehen, zu untersuchen.


Methodisches Vorgehen:
Im Rahmen einer schriftlichen Erhebung wurden 83 ältere Hörgerätenutzer (60 bis 88 Jahre, M = 72.6, SD = 6.7) hinsichtlich ihres Fernsehverhaltens und ihrer Fernsehsituation befragt. Der Fragebogen beinhaltete Fragen zur Fernsehnutzung und den bevorzugten Fernsehsendungen sowie zur Fernsehsituation. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer zu ihren Hörschwierigkeiten beim Fernsehen und den damit verbundenen Anpassungsstrategien und weiteren Hilfsmitteln befragt.


Ergebnisse: Die Teilnehmer schauen täglich (74 %) oder mehrmals pro Woche Fernsehen (24 %) bei einer mittleren täglichen Fernsehdauer von 3.82 Stunden (SD = 1.75). Der Großteil der Teilnehmer trägt die Hörgeräte immer (72 %) oder oft (18 %) beim Fernsehen. Die bevorzugten Sendungsarten sind Nachrichten und Dokumentation, für welche die Teilnehmer gleichzeitig die geringsten Hörschwierigkeiten berichten. Die Mehrheit der Teilnehmer verfügt über einen Flachbildfernseher (93 %) mit integrierten Lautsprechern (93 %). Der bevorzugte Fernsehraum ist das Wohnzimmer (88 %). Etwa die Hälfte der Teilnehmer (51 %) sieht für gewöhnlich mit einer normalhörenden Person fern, während 39 % allein Fernsehen. Die Teilnehmer berichten, dass es ihnen häufig wichtig ist beim Fernsehen gut zu hören, geben aber gleichzeitig an häufig Hörschwierigkeiten beim Fernsehen mit Hörgeräten zu haben. Um Hörschwierigkeiten beim Fernsehen zu begegnen, werden unterschiedliche Anpassungsstrategien angewendet: Lautstärke-Einstellung des Fernsehers (78 %), akustische Einstellung des Fernsehers (48 %), Lautstärke-Einstellung der Hörgeräte (49 %), Hörprogramm für Fernsehen (23 %). Der Großteil der Teilnehmer nutzt keine weiteren Hilfsmittel beim Fernsehen (49 %), 34 % nutzen einen TV-Kopfhörer und 14 % einen Streamer. Im Zuge einer explorativen Analyse konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass insbesondere der subjektive Hörverlust und hörgeräteseitige Variablen (Erfahrung mit Hörgeräten, Zufriedenheit mit Hörgeräten, Preissegment) sowie die Nutzung einzelner Anpassungsstrategien in Zusammenhang mit den Schwierigkeiten beim Fernsehen stehen.


Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen, dass Fernsehen auch einen wesentlichen Teil des Alltages älterer Hörgerätenutzer einnimmt. Darüber hinaus machen die Ergebnisse deutlich, dass das Fernsehen mit Hörgeräten als kritische Hörsituation mit häufigen Hörschwierigkeiten für ältere Hörgerätenutzer einzustufen ist. Während die Befunde ein eher einheitliches Bild von der Fernsehnutzung und den bevorzugten Sendungsarten zeichnen, unterscheiden sich die Teilnehmer im Hinblick auf die Fernsehsituation und die Nutzung von Anpassungsstrategien und weiteren Hilfsmitteln beim Fernsehen. Die explorative Analyse gibt bereits erste Hinweise auf Interventionen zur Verbesserung des Fernsehens für ältere Hörgerätenutzer. Daneben konnten Talkshows, ältere und ausländische Spielfilme als kritische Sendungstypen für die Hör¬geräte¬anpassung für das Fernsehen identifiziert werden. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse können in Zukunft Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen dem Fernsehverhalten und der Fernsehsituation untersucht und Rückschlüsse auf weitere Interventionen abgeleitet werden.

 

Schlüsselwörter: Hörgerätenutzung, Alter, Fernsehen

 

 

Abstract: Background and research question: Watching TV plays a major role in the everyday life of older adults, who have a high prevalence for hearing loss as well as for hearing aid provision. Previous studies have shown that watching TV with hearing aids is often related to hearing difficulties. However, not much is known about the circumstances under which older hearing aid users are watching TV. In order to prevent hearing difficulties while watching TV, it is necessary to gather more information on the watching behavior and the environment in which older hearing aid users are watching TV.


Methods:
83 hearing aid users aged 60 to 88 years (M = 72.6, SD = 6.7) participated in the study. The study was conducted via questionnaire. The questionnaire comprises items on TV usage, the preferred TV program, as well as the characteristics of the environment in which the participants are watching TV. Additionally, the participants answered questions on their hearing difficulties while watching TV and their use of adaptive strategies and assistive devices.


Results:
The participants indicated to watch TV daily (74 %) or several times a week (24 %) with a mean duration of 3.82 hours (SD = 1.75). Most of the participants do always (72 %) or often (18 %) wear their hearing aids during watching TV. The participants most often watch news and documentaries, for which they report the least hearing difficulties at the same time. Most of the participants (93 %) have a flat screen TV and loudspeakers integrated into the TV (93 %). 88 % of the participants watch TV mainly in the living room. Half of the participants watch TV with a normal hearing person (51 %) and 39 % indicate to watch TV alone. The participants report that hearing well during watching TV is often important to them. However, they often have hearing difficulties while watching TV with hearing aids. In order to overcome hearing difficulties while watching TV, the participants apply adaptive strategies, such as adjusting the TV volume (78 %), changing the acoustic settings of the TV (48 %), adjusting the volume of the hearing aid (49 %), or changing the hearing aid to the TV program (23 %). Most of the participants do not use any further assistive devices while watching TV (49 %), 34 % indicate to use headphones and 14 % use a streamer. An explorative data analysis revealed that difficulties watching TV with hearing aids highly relate to subjective hearing loss, hearing aid-related variables (such as experience with hearing aids, satisfaction with hearing aids, price), as well as the use of particular adaptive strategies.


Discussion: The results underline that watching TV plays a major role in the everyday life of older hearing aid users. Additionally, watching TV with hearing aids was found to be often linked to hearing difficulties and is therefore a critical listening situation for older hearing aid users. The participants do not differ a lot with respect to their TV watching behavior and their preferred TV program. However, the study reveals inter-individual differences with respect to the characteristics of the environment in which the participants are watching TV, as well as the use of adaptive strategies and further assistive devices. The explorative data analysis indicates potential interventions in order to improve watching TV for older hearing aid users. Besides, talk shows, older and foreign films were identified as critical TV formats that should be accounted for in adjusting hearing aids for watching TV. Further research is needed in order to reveal cause-effect relationships between the circumstances under which older hearing aid users are watching TV, and in order to allow conclusions to be drawn about further interventions.

 

Keywords: Hearing aid use, aging, television

 
Z Audiol 2017; 56 (2) 52-57 - Frank Waldfahrer

Medikamentöse Therapie bei vestibulären Störungen

 

Pharmacological therapy of vestibular disorders

 

Frank Waldfahrer

 

Zusammenfassung: Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind sehr häufige Symptome und treten vor allem mit zunehmendem Lebensalter auf. Je nach Krankheitsursache stehen differenzierte Behandlungsoptionen zur Verfügung. Dieser Übersichtsartikel widmet sich den medikamentösen Therapieoptionen bei Schwindel. Sehr wichtig ist der Hinweis, das Betahistin faktisch nur bei Morbus Menière eine nachgewiesene Wirksamkeit aufweist.
 
Schlüsselwörter: vestibulärer Schwindel, Pharmakotherapie, Menière, Betahistin

Abstract: Vertigo and Dizziness are common complaints especially in the elderly population. Dependent to the cause of complaints different therapeutic options are available. These options are discussed in this review. It is very important to know that bestahistine has proven efficacy only in Menière’s disease.

Keywords: vestibular disorders, pharmacological therapy, Menière’s disease, betahistine
 
Z Audiol 2016; 55 (4) 138-145 – Thomas Steffens

Zur korrekten Umrechnung von Sprachsignalen für deren Darstellung im Tonaudiogramm

 

On the correct conversion of speech signals for their representation in the pure tone audiogram

 

Thomas Steffens

 

Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird das Verfahren zur korrekten Umrechnung der Terzpegel von Sprache oder anderen breitbandigen Signalen für die Darstellung im Tonaudiogramm zur Beurteilung deren Hörbarkeit in Relation zu den individuellen Hörschwellen vorgestellt. Anhand der repräsentativen langzeitgemittelten Terzpegelspektren für nor¬mallaute englische Sprache des genormten SII-Verfahrens werden alle Schritte zur Umrechnung der Terzpegel in Spektral¬pegel und in Hearing Level ausführlich beschrieben, um den Bezug zu den Hörschwellen des Tonaudiogramms herstellen zu können. Das resultierende korrekte Sprachpegelfeld im Tonaudiogramm für normallaute englische Sprache wird mit dem Sprachpegelfeld für die deutsche Sprache aus der Untersuchung zum internationalen langzeitgemittelten Sprachpegel¬spektrum (LTASS) verglichen. Unter Berücksichtigung der natürlichen Variabilität akustischer Parameter der Stimmen und der gesprochenen Sprache erscheinen die geringen Pegelunterschiede zwischen der Pegelverteilung der englischen und deutschen Sprache von im Mittel 1 dB vernachlässigbar und beide Spektren gleichwertig verwendbar.

 

Schlüsselwörter: Sprachpegel, Hörschwelle, Tonaudiogramm, Sprachpegelspektrum

 

Abstract: In this paper, the calculation steps needed for an estimation of speech audibility relative to pure-tone audiogram thresholds are described in detail. This procedure includes all calculations for the correct conversion of one-third octave levels of speech signals into speech spectrum hearing levels. Two examples of long-term average speech spectra (LTASS) correctly converted into the pure-tone audiogram are presented. The first example, being calculated step-by-step in this paper, describes the conversion of one-third octave speech levels of English language spoken with normal vocal effort, as reported in the standardized SII procedure. The second example shows the converted LTASS of German language also spoken with normal vocal effort. Calculations have been performed using the data measured for the international LTASS project organized by the National Acoustic Laboratories back in 1994. As both LTASS differ only marginally (mean difference of 1 dB), and in the light of the individual variations of acoustical voice and speech parameters both the English and German speech spectrum can be regarded as being identical for clinical applications.

 

Keywords: Speech intelligibility, auditory threshold, pure-tone audiogram, long-term average speech spectrum

 
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© 2020 Zeitschrift für Audiologie / Audiological Acoustics