Hauptmenü
Home
Die Zeitschrift
Über uns
Impressum
Kontakt
Autorenhinweise
Artikel-Archiv
Aus der Z-Audiol
Datenschutz
Anmelde-Formular





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Herzlich Willkommen

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf www.z-audiol.de

 

Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörgeräte-Akustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2020; 59 (1) 6–13 – Holube/Hoffmann/von Gablenz

Versorgung mit Hörgeräten in Nord- und Süddeutschland*


Hearing-aid adoption in Northern and Southern Germany

 

Inga Holube¹, Eckhard Hoffmann², Petra von Gablenz¹
¹Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule und Exzellenzcluster „Hearing4All“, Oldenburg, Deutschland; ²Kempten, Deutschland

 

Zusammenfassung: Zur Angabe der Prävalenz von Schwerhörigkeit wird international häufig das Kriterium der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet, jedoch auch andere Prävalenzkriterien kommen zum Einsatz. Aus dieser Prävalenz und der Anzahl der Hörgeräteversorgungen kann die Versorgungsrate abgeschätzt werden, die häufig als verbesserungsbedürftig angesehen wird. Um aufzuzeigen, wie sich die Wahl des Kriteriums auf die Prävalenzschätzungen auswirkt, wurden die epidemiologischen Daten zum Hörvermögen aus Oldenburg, Emden und Aalen herangezogen. Dabei basierten die Kriterien entweder auf dem Tonaudiogramm, dem Sprachverstehen im Störgeräusch oder der subjektiven Angabe von Hörschwierigkeiten. Die Ergebnisse zeigen eine starke Abhängigkeit der Versorgungsrate vom Prävalenzkriterium. Kriterien, die auf dem Sprachverstehen im Störgeräusch basieren, führen zu sehr hohen Prävalenzen und geringen Versorgungsraten. Bei altersunabhängiger Betrachtung führen sowohl die subjektive Angabe von Hörschwierigkeiten als auch das übliche WHO-Kriterium und die 4-Frequenz-Tabelle nach Röser zu einer Versorgungsrate von etwa 25 %. Eine altersabhängige Betrachtung zeigt jedoch große Unterschiede zwischen der subjektiven Angabe und den tonaudiometrischen Kriterien auf. Insgesamt sollten die Angaben zur Prävalenz von Schwerhörigkeit und zur Versorgungsrate immer das verwendete Kriterium enthalten und altersabhängig bzw. bezogen auf eine Standardpopulation betrachtet werden.

Stichwörter: Hörgerät, Hörverlust, Sprachverstehen, Prävalenz, subjektives Hörvermögen

 

Abstract: On an international level, estimates of the prevalence of hearing loss are often based on the criterion of the World Health Organization (WHO), but other criteria have also been applied. Both the prevalence of hearing loss and the number of hearing-aid fittings can be used to estimate the adoption rate, which is often regarded as being in need of improvement. To illustrate the effect of the prevalence criteria on the assessments, epidemiological data for hearing abilities in Oldenburg, Emden and Aalen were used. The criteria were either based on the pure-tone audiogram, on speech recognition in noise or on the subjective indication of hearing difficulties. The results showed a strong dependency of the adoption rate on the prevalence criterion. Criteria based on speech recognition in noise led to very high prevalence and low adoption rates. Age-independent analysis resulted in similar adoption rates of approx. 25% for subjective hearing difficulties, for the common WHO criterion and for the four-frequency-table of Röser. However, age-dependent analysis revealed large differences between the subjective indication and the criteria based on pure-tone audiometry. Overall, statements regarding the prevalence of hearing impairment and rate of hearing-aid adoption should always include the applicable criterion and should either be viewed as age-dependent or related to a standard population.

 

Keywords: hearing aid, hearing loss, speech recognition, prevalence, subjective hearing

 

*  Online Erstveröffentlichung im GMS Z Audiol (Audiol Acoust). doi: 10.3205/zaud000004

 

 
Z Audiol 2019; 58 (4) 148–151 – Hoth

OAE in Klinik und Praxis – Neue Bewertung etablierter Regeln

 

Sebastian Hoth
Univ.-HNO-Klinik Heidelberg

 

Zusammenfassung: Die otoakustischen Emissionen (OAE) leisten einen bedeutenden Beitrag zur praktischen audiologischen Diagnostik. Dieser beruht wesentlich auf der Anwendung von Regeln, die den Nachweis des physiologischen Signals und seine audiologische Deutung betreffen. Für die TEOAE (transitorisch evozierte OAE) und die DPOAE (otoakustische Distorsionsprodukte) wurden diese Regeln anhand einer großen klinischen Stichprobe von N = 1000 Ohren überprüft. Die weithin angewendeten Regeln „TEOAE können als nachgewiesen angesehen werden, wenn ihre Reproduzierbarkeit 60 % oder mehr beträgt“ (Regel 1) und „TEOAE sind nachweisbar, solange der Hörverlust die Grenze von 30 dB nicht überschreitet“ (Regel 2 – für die DPOAE analog mit 50 anstelle von 30 dB) wurden auf ihre statistische Gültigkeit überprüft. Es zeigt sich, dass die Gültigkeit dieser Regeln in hohem Maße von der Reststörung abhängt. Wird für diese Reststörung gefordert, dass sie eine Obergrenze von -1.5 dB SPL nicht überschreitet, und wird das Urteil eines in Bezug auf Hörschwelle und Reproduzierbarkeit verblindeten Experten als Goldstandard verwendet, dann ist Regel 1 in 94 % der Fälle und Regel 2 in 84 % der Fälle (für die TEOAE) bzw. letztere in 75 % - 89 % - 86 % der Fälle (für die DPOAE bei 1, 2 und 4 kHz) erfüllt. Ohne Einschränkung in Bezug auf die Reststörung liegen diese Zahlen signifikant niedriger. Für die klinische und praktische Anwendung ergibt sich hieraus die Konsequenz, dass bei Nutzung der OAE ohne Beachtung der Reststörung zu einem unzulässig hohen Prozentsatz falsch positive und falsch negative Ergebnisse auftreten. Diese Erkenntnis führt im Idealfall dazu, dass die Bedeutung einer durch entsprechende Signalverarbeitung garantierten Mindestqualität von den Herstellern aufgegriffen und in der Produktentwicklung berücksichtigt wird.

 

Stichwörter: Otoakustische Emissionen, Signalnachweis, Qualitätskriterien, audiologische Diagnostik, Sensitivität, Spezifität

 

 
Z Audiol 2019; 58 (4) 138–147 – Liß/Kreikemeier

Data Logging – Wie zuverlässig funktioniert die Datenaufzeichnung?*


How reliable is the data logging function?

 

Linda Liß, Steffen Kreikemeier
Hochschule Aalen, Studiengang Hörakustik/Audiologie, Aalen, Deutschland

 

Zusammenfassung: Das Data Logging (DL) kommt in der Praxis häufig zum Einsatz, um die Aussagen der Kunden insichtlich der Tragedauer von Hörgeräten abzugleichen. Ebenfalls ist es dem Hörakustiker möglich nachzuvollziehen, wie lange und in welcher Situation der Kunde das Hörsystem getragen hat. Oftmals kommt es jedoch zu dem Fall, dass die Aufzeichnungen der Geräte von den Aussagen der Kunden abweichen. Somit stellt sich die Frage, ob und wann es zu Komplikationen in der Aufzeichnung des Trageverhaltens kommen kann. In der hier vorgestellten Studie wurden die Zuverlässigkeit des Data Loggings und die Faktoren, wie z.B. der binauralen Synchronisation, die dieses beeinträchtigen können, untersucht. Dazu wurde neben der Aufzeichnungsdauer auch die Situationserkennung für drei verschiedene Hersteller überprüft. Unter Laborbedingungen wurden zum einen akustisch definierte „Standardsituationen“ (Sprache in Ruhe, Sprache im Störgeräusch) sowie eine komplexe Situation (Sprache im Störgeräusch zusammen mit Musik) über einen Lautsprecherkreis konstruiert und anhand von 3- und 8-Stunden-Messungen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Tragedauer insgesamt sehr zuverlässig aufgezeichnet wird, die Hörumgebung hingegen je nach Situation und Hersteller besser oder schlechter erfasst wird.

Stichwörter: Data Logging, binaurale Synchronisation, Situationserkennung

 

Abstract: Data logging (DL) is used to compare the patients’ testimonials about how often and how long they used heir hearing aids to the recorded duration of daily use. In addition, the hearing aid acoustician can gather information regarding the different acoustic environments in which the patients wore their hearing aids. The hearing aid users’ statements often deviate from the information gained from DL. This raises the question of whether and when complications can occur in the recording of wearing behavior. The study described below examined the reliability of DL and the factors that can affect it. In addition to the duration of the logging, the situation detection for three different manufacturers was also investigated. Different acoustic situations were designed using eight loudspeakers while the duration of measurement was three and eight hours. The results show that the documentation of the overall wearing time is very reliable, while reliability for detecting the hearing environment depends on the situation and the manufacturer.

 

Keywords: data logging, binaural synchronization, classification

 

*  Online-Erstveröffentlichung in GMS Z Audiol (Audiol Acoust). DOI: 10.3205/zaud000003

 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 3 von 43
© 2020 Zeitschrift für Audiologie / Audiological Acoustics