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Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörakustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2015; 54 (1) 14–21 – Bellanova / Müller-Wehlau / Hoppe

Subjective Loudness Adjustment: A Method for the Homogenization of German Nonsense-Syllable Speech Material Intelligibility

 

Subjektive Lautheitsangleichung: Eine Methode zur Homogenisierung der Sprachverständlichkeit deutschen Logatommaterials

 

Martina Bellanova 1, Matthias Müller-Wehlau 1, Ulrich Hoppe 2
1 Siemens Audiologische Technik GmbH, 91058 Erlangen, Germany
2 Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität, 91054 Erlangen, Germany

Abstract | This paper presents an intermediate step in the development of a closed-response German logatome test. The test‘s stimulus corpus contains 243 logatomes recorded from four native speakers of German, (two male and two female). The primary goal of the investigation was to optimize the sound-pressure level of the test stimuli through subjective loudness adjustment in order to render the speech material’s intelligibility more homogeneous. In a second step, a verification study was conducted with ten normal-hearing participants. During the verification study, three different types of speech material from each of the four speakers were presented: (1) original recordings, (2) speech material with average rms sound-pressure level (SPL) for the speakers and (3) speech material after loudness adjustment. The SPL of 50% speech intelligibility (speech reception threshold) was measured for each type of speech material and standard deviations were compared. As a result of the subjective loudness adjustment, the standard deviations could be considerably lowered in all speakers without a significant difference in speech intelligibility between the original speech material and the loudness-adjusted speech material.

Keywords:
Consonants, loudness, logatomes, nonsense-syllables, speech test
 
Zusammenfassung | Es wird ein Zwischenschritt der Entwicklung eines geschlossenen Logatomtests für die deutsche Sprache präsentiert. Das verwendete Stimulus-Korpus enthält 243 Logatome, aufgenommen von zwei männlichen und zwei weiblichen deutschen Muttersprachlern. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Homogenisierung des Sprachmaterials hinsichtlich der Lautheit. Dies erfolgte mittels subjektiver Lautheitsangleichung der Teststimuli. Danach wurde eine Verifikationsstudie mit zehn Normalhörern durchgeführt. Während der Verifikationsstudie wurden drei verschiedene Arten von Sprachmaterial von jedem Sprecher präsentiert: (1) Originalaufnahmen, (2) Sprachmaterial mit dem durchschnittlichen RMS (SPL) des jeweiligen Sprechers, (3) Sprachmaterial nach der subjektiven Lautheitsangleichung. Es wurde der Pegel bei 50% Sprachverstehen (SRT) für jeden Typ des Sprachmaterials gemessen und Standardabweichungen verglichen. Die Standardabweichungen konnten durch die subjektive Lautheitsangleichung für alle Sprecher signifikant verringert werden ohne eine signifikante Veränderung der Sprachverständlichkeit zwischen dem Originalmaterial (1) und dem Sprachmaterial nach subjektiver Lautheitsangleichung (3) herbeizuführen.

Schlüsselwörter: Konsonant, Lautheit, Logatome, Sprachtest
 
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Z Audiol 2015; 54 (1) 6-13 – Buschermöhle / Wagener / Berg / Meis / Kollmeier

The German Digit Triplets Test (Part II): Validation and Pass/Fail Criteria

 

Der deutsche Ziffern-Tripel-Test (Teil II): Validierung und Pass/Fail-Kriterien

Michael Buschermöhle 1/2, Kirsten Carola Wagener 1/3, Daniel Berg 1/2, Markus Meis 1/3, Birger Kollmeier 1/2/3/4
1 Cluster of Excellence Hearing4all, Oldenburg, Deutschland
2 HörTech gGmbH, Oldenburg, Deutschland
3 Hörzentrum Oldenburg GmbH, Oldenburg, Deutschland
4 Medizinische Physik, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland
 
Abstract | The selection of criteria for passing or failing the German digit triplets test is described for the different test implementations (telephone and broadband). The validation of the test with a group of 10 normal hearing and 20 hearing impaired test subjects is reported. As for other languages as well, two boundaries were established in order to divide the possible test results into three ranges (good, intermediate and poor). These boundaries differ for telephone test and broadband test because the reference values of these two test versions are far apart. For the telephone test, the boundaries were set to -4.5 dB SNR and -2.5 dB SNR. For the broadband test (Internet and smartphone), the boundaries were set to -7.1 dB SNR and -5.1 dB SNR. For the lower of each of these boundaries, one finds a sensitivity and specificity of 55%/98% for the telephone test and of 71%/98% for the broadband test. As reference criterion for this analysis, the tone audiogram was used. If the Göttingen Sentence Test is used as a reference criterion, then one finds a sensitivity and specificity of 52%/88% for the telephone test and of 68%/88% for the broadband test.

Keywords:
adult hearing screening, telephone test, international speech audiometry, digit triplets test, HearCom
 
Zusammenfassung | Die Auswahl von Pass-/Fail-Kriterien für den deutschen Ziffern-Tripel-Test wird für die verschiedenen Test-Implementationen (Telefon und Breitband) beschrieben. Über die Validierung des Tests mit einer Gruppe von 10 normalhörenden und 20 schwerhörigen Probanden wird berichtet. Wie auch in anderen Sprachen wurden zwei Grenzen festgelegt, mit denen die möglichen Testergebnisse in drei Bereiche (gut, mittel und schlecht) unterteilt werden können. Diese Grenzen unterscheiden sich für Telefontest und Breitband-Test, da die Referenzwerte beider Testversionen sehr weit auseinander liegen. Für den Telefontest wurden die Grenzen bei -4,5 dB S/N und -2,5 dB S/N festgelegt. Für den Breitband-Test (Internet und Smartphone) wurden die Grenzen bei -7,1 dB S/N und -5,1 dB S/N festgelegt. Für die jeweils untere dieser Grenzen findet man eine Sensitivität und Spezifität von 55%/98% für den Telefontest und von 71%/98% für den Breitband-Test. Als Referenz-Kriterium wurde dabei das Tonaudiogramm verwendet. Bei Verwendung des Göttinger Satztests als Referenzkriterium ergeben sich Sensitivität und Spezifität von 52%/88% für den Telefontest und 68%/88% für den Breitband-Test.

Schlüsselwörter: Hörscreening für Erwachsene, Telefontest, internationale Sprachaudiometrie, Ziffern-Tripel-Test, HearCom
 
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Z Audiol 2014; 53 (4) 146-154 - Winkler / Holube

What do we know about the Freiburg speech test?

 

Was wissen wir über den Freiburger Sprachtest?

Alexandra Winkler, Inga Holube
Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule, Oldenburg
 
Abstract | This report gives an overview of different studies about the Freiburg speech test. The methods and results of the studies are summarized and compared to the requirements of DIN EN ISO 8253-3. A historical review describes the development of the speech material until it’s recording in 1969. Several evaluations of the Freiburg speech test are structured in respect to their design and goals. The main objectives of the different studies addressed the phonemic and perceptive equivalence of the test lists, the determination of the discrimination function, and the reliability of the results in measurement with and without noise in free field and over headphone with normal-hearing and hearing-impaired listeners. This review presents the different aspect of those studies, identifies the comparability of the results, and refers to remaining questions concerning the usability of the Freiburg speech test.

Keywords:
Speech recognition, speech audiometry
 
Zusammenfassung | In dieser Übersicht werden verschiedene Aspekte des Freiburger Sprachtestes anhand von entsprechenden Veröffentlichungen dargestellt und mit den Anforderungen von DIN EN ISO 8253-3 verglichen. Ein historischer Überblick beschreibt die Entwicklung des Sprachmaterials von der Entstehung bis zur Neuaufnahme 1969. Verschiedene Beiträge zum Freiburger Sprachtest werden nach Studiendesign und Untersuchungsziel strukturiert vorgestellt. Die verschiedenen Studien untersuchten die phonemische und perzeptive Äquivalenz der Testlisten, die Bestimmung der Bezugskurven und die Reproduzierbarkeit der Daten anhand von Messungen in Ruhe und im Störschall, im Freifeld und über Kopfhörer mit normalhörenden und schwerhörigen Probanden. Dieser Beitrag soll die verschiedenen Aspekte der Studien darstellen und aufzeigen, welche Ergebnisse miteinander verglichen werden können sowie auf zurzeit noch offene Fragestellungen hinweisen.

Schlüsselwörter: Sprachverständlichkeit, Sprachaudiometrie
 
 
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© 2022 Zeitschrift für Audiologie / Audiological Acoustics