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Diese älteste mitteleuropäische Zeitschrift dieser Thematik informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse durch Originalarbeiten und Tutorials, Nachrichten, Reportagen, Interviews, Kommentare, Rezensionen, Personalia und Veranstaltungshinweise, kurzum: In der »Zeitschrift für Audiologie« steht alles Wissenswerte aus diesem und den benachbarten Fachbereichen wie der Pädaudiologie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Hörgeräte-Akustik, Audiometrie, Hörgeschädigtenpädagogik etc. Darüber hinaus verbreitet die Zeitschrift die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.

 

Dem internationalen Charakter entsprechend, erscheinen die Originalarbeiten und Tutorials in der »Zeitschrift für Audiologie« optional in englischer Sprache (mit deutscher Kurzfassung) oder deutschsprachig (mit Summaries in Englisch). Die Tabellen- und Bildlegenden sind stets zweisprachig.

 

Für die Qualität des redaktionellen Inhalts bürgt ein Expertenteam der verschiedenen Fakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Online-Plattform ist das Zentralarchiv aller wissenschaftlichen Beiträge der Fachzeitschrift und steht allen DGA-Mitgliedern und Abonnenten kostenlos im geschlossenen Bereich zur Verfügung. 

 
Audiological Acoustics | Aus der aktuellen Zeitschrift für Audiologie
Z Audiol 2020; 59 (3) 106–116 – Ibelings/Michael Schulte/Melanie Krüger/Inga Holube

Audiovisuelle Realisierung des subjektiven Höranstrengungsmessverfahrens ACALES


Audiovisual realization of the subjective listening effort measurement method ACALES

 

Saskia Ibelings1,2, Michael Schulte1,3, Melanie Krüger1,3, Inga Holube2,3
1 Hörzentrum Oldenburg GmbH, Oldenburg, Deutschland
2 Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule, Oldenburg, Deutschland
3 Exzellenzcluster „Hearing4all“, Oldenburg, Deutschland

 

Zusammenfassung: Das Sprachverstehen kann durch die Kombination von auditiven und visuellen Sprachmerkmalen positiv beeinflusst werden. Dabei profitieren nicht nur Personen mit einer Hörbeeinträchtigung von den zusätzlichen Informationen durch das Mundbild, sondern auch Normalhörende. Hinsichtlich der Höranstrengung ergaben sich bisher jedoch unterschiedliche Ergebnisse. So zeigt eine Studie eine Abnahme, eine andere hingegen eine Zunahme der Höranstrengung bei zusätzlicher Präsentation des Mundbildes. Ziel der vorliegenden Studie war die Messung der subjektiven Höranstrengung bei audiovisueller Darbietung im Vergleich zur rein akustischen Präsentation. Als Messverfahren wurde die adaptive Skalierungsmethode ACALES (Adaptive CAtegorical Listening Effort Scaling, siehe Krueger et al. [15]) verwendet. Da ACALES bisher nur für rein akustische Stimuli genutzt wurde, war vorab eine Erweiterung des Verfahrens um die Wiedergabe audiovisueller Stimuli notwendig. Sowohl in der akustischen als auch in der audiovisuellen Kondition wurden Sätze des Oldenburger Satztestes (OLSA) bei Anwesenheit verschiedener Hintergrundgeräusche dargeboten. Zusätzlich wurde in der audiovisuellen Kondition das entsprechende Mundbild der Sprecherin auf einem Bildschirm gezeigt. Die Messungen wurden mit 15 jungen Personen mit normalem Hörvermögen und zehn älteren Personen mit Hörbeeinträchtigung durchgeführt. Basierend auf den Messungen der Höranstrengung in der akustischen und audiovisuellen Kondition für verschiedene Maskierer wurden die intra- und interindividuelle Standardabweichung sowie die Test-Retest-Reliabilität bestimmt. Für beide Konditionen ergab sich eine Abhängigkeit vom Maskierer. Neben einem signifikanten Unterschied zwischen audiovisueller und akustischer Kondition wurde ein signifikanter Unterschied zwischen den Probandengruppen ermittelt. Das Messverfahren eignet sich zur Erfassung interindividueller Unterschiede in der Bewertung der Höranstrengung und weist eine gute Reliabilität auf.

Stichwörter: Höranstrengung, ACALES, audiovisuell, Hörbeeinträchtigung, Sprache im Störgeräusch

 

Abstract: Speech intelligibility can be positively influenced by the combination of auditory and visual speech information. Not only do people with hearing difficulties benefit from the additional information provided by the mouth image, but also those with normal hearing. However, the results regarding listening effort have so far been ambiguous. Although one study showed a decrease in listening effort, another showed an increase in listening effort when the mouse image was also presented. The aim of the current study was to measure subjective listening effort in an audiovisual situation when compared to a purely acoustic presentation. The adaptive scaling method ACALES (Adaptive CAtegorical Listening Effort Scaling, see Krueger et al. [15]) was used. Since ACALES has previously only been used for purely acoustic stimuli, it was first necessary to extend the method to play videos. In the acoustic as well as in the audiovisual condition, sentences of the Oldenburg sentence test (OLSA) were presented in the presence of different background noises. Additionally, in the audiovisual condition the corresponding mouth image of the speaker was shown on a screen. The measurements were performed with 15 young participants that had normal hearing and ten older participants with hearing impairment. Besides measuring listening effort in acoustic and audiovisual conditions for different maskers, the intra- and interindividual standard deviation, as well as the test-retest-reliability, were determined. A dependence on the masker was found for both conditions. In addition to a significant difference between audiovisual and acoustic conditions, there was also a significant difference between the subject groups. The measurement method is suitable for recording interindividual differences in the evaluation of listening effort and has a good reliability.

 

Keywords: listening effort, ACLES, audiovisual, hearing impairment, speech in noise


*  Online Erstveröffentlichung im GMS Z Audiol (Audiol Acoust). doi: 10.3205/zaud000008

 
Z Audiol 2020; 59 (3) 133–138 – Mewes/Wiesner

Breitbandige Immittanz-Messungen Teil II: Möglichkeiten und Besonderheiten bei Kindern


Wideband immittance measurements – part 2

 

Alexander Mewes¹, Thomas Wiesner²
1 Phoniatrie und Pädaudiologie, Werner Otto Institut, Hamburg; 2 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Kiel

 

Zusammenfassung: Wie im ersten Teil des Tutorials dargestellt, liefert die Breitband-Tympanometrie von 226 bis 8 000 Hz – bei vergleichbarer Messdauer – mehr Daten über die Mittelohrfunktion als die klassische Tympanometrie mit einzelnen Frequenzen. Die gemessene Reflektanz ist unabhängig von der Platzierungstiefe der Sonde im Gehörgang, sodass eine Kompensation des Luftvolumens zwischen Sonde und Trommelfell entfällt. Die Darstellung der Messergebnisse als Energie-Absorbanzkurve erfordert darüber hinaus kein Umdenken des Betrachters im Vergleich zur etablierten Darstellung der Compliance in der klassischen Tympanometrie. Damit kann die Breitband-Tympanometrie auch im pädaudiologischen Bereich wertvolle Zusatzinformationen bei der Differenzialdiagnose von Schallleitungs- und Schallempfindungskomponenten sowie bei der Einschätzung des Ausmaßes von Mittelohrbelüftungsstörungen bereitstellen. Insbesondere im ersten Lebensjahr ist mit der Breitband-Tympanometrie die Entscheidung zur Wahl der besten Sondenfrequenz elegant gelöst, so dass mehrere einzelne Messungen bei unterschiedlichen Sondenfrequenzen vermieden werden können.

Stichwörter: Pädaudiologie, Tympanometrie, Reflektanz, Absorbanz, Sondernfrequenz

 

Abstract: The first part of this tutorial demonstrated that wideband tympanometry from 226 to 8000 Hz provides more data about the middle ear function than tympanometry with single probe frequencies, while still needing the same amount of time for the measurement. Since the measured reflectance is independent of the insertion depth of the probe in the outer ear canal, no compensation for the ear canal volume is necessary. Presenting the measurement results in terms of energy absorbance does not require a rethinking of the clinician compared to the established compliance with the conventional tympanometry. Thus, wideband tympanometry can also provide additional information for differentiating conductive and sensorineural hearing loss as well as diagnosing Eustachian tube dysfunctions in the pediatric audiology. Especially in the first year of life, wideband tympanometry solves the question of choosing the best measurement frequency and can avoid multiple measurements with different probe frequencies.

 

Keywords: pediatric audiology, tympanometry, reflectance, absorbance, probe frequencies



 
Z Audiol 2020; 59 (2) 50–60 – Holube/Winkler/Nolte-Holube

Modellierung und Verifizierung der Test-Retest-Reliabilität des Freiburger Einsilbertests in Ruhe mit der verallgemeinerten Binomialverteilung


Modeling and verifying the test-retest reliability of the Freiburg monosyllabic speech test in quiet with the Poisson binomial distribution

 

Inga Holube1,2, Alexandra Winkler1,2, Ralph Nolte-Holube¹
¹Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule, Oldenburg; ²Exzellenzcluster „Hearing4All“, Oldenburg

 

Zusammenfassung: Die Test-Retest-Reliabilität des Freiburger Einsilbertests wurde mit verschiedenen Methoden modelliert und mit Messdaten von Probanden mit und ohne Hörbeeinträchtigung verglichen. Die Methoden bauen auf den Verfahren von Thornton und Raffin sowie Altman et al. auf. Sie berücksichtigen durch die Verwendung der verallgemeinerten Binomialverteilung die Unterschiede im Wortverstehen innerhalb der Testlisten und beinhalten die Varianz der Testlisten. Die Methoden ermöglichen die Bestimmung der Grenzen für die 90 %- und 95 %-Konfidenzintervalle bei Verwendung von Testlisten mit 20 Wörtern und von Doppellisten mit 40 Wörtern. Diese Grenzen wurden durch die Messdaten bestätigt. Bei einem Sprachverstehen von 50 % sind die Konfidenzintervalle am breitesten. Dort hat für Testlisten mit 20 Wörtern das 90 %-Konfidenzintervall eine Breite von ±20 % bzw. ±6,0 dB und das 95 %-Konfidenzintervall eine Breite von ±25 % bzw. ±7,4 dB. Für die Hörgeräte-Anpasspraxis bedeutet dies, dass erst Unterschiede, die diese Spanne übersteigen, als signifikant unterschiedlich gewertet werden können.

Stichwörter: Freiburger Einsilbertest, Sprachverstehen, Binomialverteilung, Test-Retest-Reliabilität, Konfidenz

 

Abstract: The test-retest reliability of the Freiburg monosyllabic speech test was modeled using different methods. The results were compared to measurements from listeners with and without hearing impairment. The methods are based on the models of Thornton and Raffin as well as Altman et al.. Both papers took into account differences in word recognition within the test lists by applying the Poisson binomial distribution and included the variance of the test-list results. The methods allow calculating the bounds of the 90% and 95% confidence intervals when using test lists with 20 words and double lists with 40 words. The data in the current report confirm these bounds. The confidence intervals are broadest for speech recognition scores of 50%. At this score and for test lists with 20 words, the 90% confidence interval has a width of ±20%, corresponding to ±6.0 dB, and the 95% confidence interval has a width of ±25%, corresponding to ±7.4 dB. Thus when evaluating hearing-aid fittings, only differences exceeding this range can be regarded as significantly different.

 

Keywords: Freiburg monosyllabic test, speech intelligibility, binomial distribution, test-retest reliability, confidence


*  Online Erstveröffentlichung im GMS Z Audiol (Audiol Acoust). doi: 10.3205/zaud000007

 
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© 2021 Zeitschrift für Audiologie / Audiological Acoustics